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2020: Why wait? Translate!

Wie sieht Übersetzen in fünfzig Jahren aus? Wir spinnen herum. In Workshops, Performances und Tryouts spielen wir mit künstlichen Intelligenzen und erfahren mehr über ihr menschliches Gegenteil: kollektive und inklusive Formen des Übersetzens.

Was bedeutet es heute, zu übersetzen, in einer Zeit, in der viele Gesellschaften schubartig mehr Unruhe und Umbruch durchleben als in den knapp dreißig Jahren seit Ende des Ostblocks? Und: Wohin geht das Übersetzen – zwischen analog und digital, individuell und kollektiv, zwischen Laut- und Gebärdensprache? Ersetzen bald künstliche Intelligenzen die Expert*innen und ihr Gespür für die Brüchigkeit der Poesie? Oder gründen wir sogar eine Republik der Übersetzer*
innen?
Why wait? Translate! ist eine interdisziplinäre Übersetzungswerkstatt. Zweieinhalb Tage lang kommen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen: aus Literatur, Medienkunst, Wissenschaft und digitalem Aktivismus; und aus unterschiedlichen Sprachen und Ländern.

What will the field of translation look like in fifty years? We’ll hazard a few guesses. Over the course of workshops, performances and tryouts, we will play with artificial intelligence and learn more about its human counterpart: collective and inclusive forms of translation. We will celebrate the opening and an open up ofthe workshop in the Studiobühne of WWU Münster.

Gefördert und mitveranstaltet von dem Programm TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen. TOLEDO ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.
Kuration: Jörg Albrecht (CfL) & Aurélie Maurin (TOLEDO)
Eine Kooperation von Burg Hülshoff – Center for Literature mit der Studiobühne der WWU Münster und der FH Münster – Institut für Gesellschaft und Digitales.