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GUDialog meets CfL: Digital Literacy – Wie lesen wir die digitale Welt?

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Längst ist unser Alltag digitalisiert. Doch mit welchen Techniken finden wir uns in dieser Wirklichkeit zurecht? Die meisten Menschen, selbst die sogenannten »Digital Natives«, können zwar Oberflächen bedienen, nicht aber die Codes dahinter lesen. Es braucht also neue Kompetenzen.
Der Begriff »Digital Literacy« benennt diese verschiedenen Fähigkeiten einzelner Personen im Alltag mit digitalen Tools, Interfaces, Vorgängen umzugehen. Im weiteren Sinn betrachtet die Forschung unter diesem Stichwort auch kollektive Sozialisierungen durch die digitale Transformation.
Wir starten mit kurzen Vorträgen von drei Expert*innen. Sie beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem digitalen ABC und seinen Auswirkungen auf Alltag und Kunst. Denn Software bestimmt nicht nur, wie wir lesen und schreiben. Sie lässt uns zum Beispiel auch Bilder fühlen oder erkennt unsere Gesichter.
Dabei sind der Medienwissenschaftler und Philosoph Lars Grabbe, die Soziologin und KI-Expertin Anna Skarpelis und die Dramaturgin digitaler Projekte Susanne Schuster. Moderiert wird die Runde von Kristin Narr, Medienpädagogin und ebenfalls Expertin für Digital Literacy.
Wer liest und schreibt also in Zukunft wen? Brauchen wir eine Ethik des Digitalen ABC? Oder was wären »moralische Pixel«? (Anna Skarpelis).

mit
Lars Grabbe
Anna Skarpelis
Susanne Schuster

Moderiert von Kristin Narr

Hinweis

Wir radeln gemeinsam zum Rüschhaus! Los geht es um 17.30 Uhr vom Leonardo-Campus 6 (Fachbereich Design). Die Strecke beträgt ca. 4,5 Kilometer.

Special Offer: Um 18 Uhr findet ein Rundgang durch die Ausstellung Deep Work | Schreiben und Coden mit der Kuratorin Sonja-Anna Lesniak statt.

Eine interdisziplinäre Vortragsreihe des GUD Institut für Gesellschaft und Digitales der Fachhochschule Münster.