Irma Mečević, 1992 in den Zerfallsprozess Jugoslawiens hineingeboren, studierte Politikwissenschaften und Zynismus in Köln und Guadalajara. Sie saß zwei Jahre lang im vierten Stock eines mittelhohen Bürokomplexes, als sie das Studium der Medialen Künste mit Schwerpunkt Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien begann. Seit 19 Jahren, mit zahlreichen Unterbrechungen, arbeitet sie als Kellnerin.
Ihre kurzen Texte und Essays sind u. a. veröffentlicht in Zarte Horizontale, zwischentext und das Narr. Sie schreibt derzeit an ihrem ersten Roman, für den sie 2025 das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts erhielt, sowie von Angela Steidele für das Mentoringprogramm des Literaturhauses Bonn ausgewählt wurde. 2025 war sie Erstplatzierte beim Kölner Förderpreis für junge Literatur.
