Künstler*in

Anguezomo Mba Bikoro

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© Silke Briel

Anguezomo Mba Bikoro verbindet Installationen, akustisches Radio, Live-Performances, Film und Archive. Mba Bikoros Arbeiten verkomplizieren lineare Lesarten und Darstellungen von Geschichte und verfolgen Parafiktion als radikale Schwarze feministische Strategie, um die Vorstellung einer einzigen Autor*innenstimme zu durchbrechen. Sie analysieren Machtprozesse und Fiktionen in historischen Archiven und setzen sich kritisch mit Migrationskämpfen auseinander. Sie schaffen Umgebungen für die unerzählten Erzählungen von Widerstandsbewegungen afrikanischer Frauen und indigener Gemeinschaften. In den Erzählungen sedimentieren sich Zeugnisse von akustischen Naturarchiven, queeren Ökologien und postkolonialen Schwarzen radikalfeministischen Erfahrungen zu neuen Denkmälern, die auf die verschiedenen Töne von Gesellschaften zwischen Wahn und Ritual reagieren. Sie bringen neue Erkenntnisse über die Architekturen von Rassismen in Städten, die Archäologien urbaner Räume & Ökonomien von Traditionssystemen, indem sie die Grenzen von Technologien als funktionale Gedächtnisaufzeichnungen aufzeigen.

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