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Veranstaltung

Why wait? Translate! – Open-Up

Fokus Zwischensprachen, Fokus World Wide World

11. November 2020 – 19:00 Uhr

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Mette Moestrup Butterfly © Mette Moestrup
CfL out & proud

Wie sieht Übersetzen in fünfzig Jahren aus? Wir spinnen herum. In Workshops, Performances und Tryouts spielen wir mit künstlichen Intelligenzen und erfahren mehr über ihr menschliches Gegenteil: kollektive und inklusive Formen des Übersetzens.

Was bedeutet es heute, zu übersetzen, in einer Zeit, in der viele Gesellschaften schubartig mehr Unruhe und Umbruch durchleben als in den knapp dreißig Jahren seit Ende des Ostblocks? Und: Wohin geht das Übersetzen – zwischen analog und digital, individuell und kollektiv, zwischen Laut- und Gebärdensprache? Ersetzen bald künstliche Intelligenzen die Expert*innen und ihr Gespür für die Brüchigkeit der Poesie? Oder gründen wir sogar eine Republik der Übersetzenden? Why wait? Translate! ist eine interdisziplinäre Übersetzungswerkstatt. Zweieinhalb Tage lang kommen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen: aus Literatur, Medienkunst, Wissenschaft und digitalem Aktivismus; und aus unterschiedlichen Sprachen und Ländern.
Die Werkstatt gibt auf dem Weg Einblicke: Die Eröffnung und ein Open Up feiern wir im FORUM des LWL-Museums für Kunst und Kultur. Mit dabei u.a.:
• eine Lyrik- und Videoperformance der dänischen Poetin Mette Moestrup und der chinesischen Medienkünstlerin Tan Qi
• eine Schallplattenübersetzung zwischen zwei Plattentellern von Andreas Bülhoff und Marc Matter
• eine Lesung von Valère Novarina, einem der bekanntesten französischsprachigen Schriftsteller, und seinem deutschen Über- setzer Leopold von Verschuer

What will the field of translation look like in fifty years? We’ll hazard a few guesses. Over the course of workshops, performances and tryouts, we will play with artificial intelligence and learn more about its human counterpart: collective and inclusive forms of translation.
We will celebrate the opening and an open up of the workshop in the FORUM of LWL-Musem für Kunst und Kultur.


Gefördert und mitveranstaltet von dem Programm TOLEDO – Übersetzer·innen im Austausch der Kulturen. TOLEDO ist ein
Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.
Kuration: Jörg Albrecht (CfL) & Aurélie Maurin (TOLEDO)
Eine Kooperation von Burg Hülshoff – Center for Literature mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster und der FH Münster – Institut für Gesellschaft und Digitales.