Haus Rüschhaus

Haus Rüschhaus ist ein Landsitz im Stadtteil Nienberge im westfälischen Münster. Es wurde in der Zeit von 1745 bis 1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und von ihm selbst als Sommersitz bewohnt. 1825 wurde das Rüschhaus von der Familie Droste-Hülshoff erworben und ein Jahr später zog die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny hier ein. Rund 20 Jahre lang lebte und schrieb die Schriftstellerin im Rüschhaus. Ihre Wohnräume können im Rahmen einer persönlichen Führung besichtigt werden. Die Gartenanlage ist zu den Öffnungszeiten frei zugänglich.

Zur Historie des Rüschhauses
Öffnungszeiten

Droste Museum
Donnerstag bis Sonntag
12–17 Uhr
persönliche Führungen zu jeder vollen Stunde

Führungen vorerst nur draußen mit Besichtigung des Parks und des Hauses von außen.
Führungen durch die Innenräume werden abhängig vom Stand der Pandemie möglich.
Die Verfügbarkeit öffentlicher Führungen kann durch Reservierungen eingeschränkt sein.
Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.

  1. August bis 31. Oktober
    Digitale Sonderausstellung
    Deep Work | Schreiben und Coden
    Samstag bis Sonntag
    12–17 Uhr

Die Ausstellung beleuchtet in den Innenräumen des Rüschhauses den Zusammenhang von Schreiben und Coden, von Menschensprache und Maschinensprache.
Deep Work | Schreiben und Coden

Aufgrund von Veranstaltungen oder Betriebsferien kann es zu Schließungen des Museums oder der Anlage kommen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Website.
Zum Veranstaltungskalender

Haus Rüschhaus virtuell

2020 entstanden im Rüschhaus die literarischen Videos der Befreundeten Objekte. Vier Filme führen uns durchs Rüschhaus und zu vier Objekten darin. In den Filmen stellen Mitarbeiter*innen des Gästeführungsteams diese Objekte vor. Anschließend sehen wir die Exponate in Nahaufnahme. Und dazu lesen Autor*innen Texte, die sie eigens zu diesen Objekten geschrieben haben.

Befreundete Objekte im Haus Rüschhaus

Die Wiedereröffnung des Droste-Museums und die digitalen Formate werden gefördert im Programm NEUSTART der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die LWL-Kulturstiftung.