Selbstverständnis

Wir als Center for Literature machen Literatur erlebbar und öffnen unsere Orte - Burg Hülshoff, Haus Rüschhaus, den Lyrikweg und die Digitale Burg – zu Orten des offenen Dialogs und der Begegnung.

Dafür entwickeln wir neue Formen und Formate, die Partizipation an der Institution und am Literaturbetrieb ermöglichen. Und da kommt ihr ins Spiel: Denn wir wollen das Programm euch nicht einfach nur präsentieren, sondern mit euch gemeinsam entwickeln.

Wir verkürzen die Distanz zwischen Künstler*innen, die auf der Bühne sitzen und lesen, und dem Publikum, das zuhört. Damit ein Ort für Austausch entstehen kann, kommt bei uns ihr, das Publikum, ins Gespräch mit den Künstler*innen. Gemeinsam entstehen so neue Projekte, die sich rund um Texte und ihre Verbindungen zu anderen Künsten drehen.

Für die Teilnahme ist es nicht nötig über Expert*innenwissen zu Literatur oder insbesondere Annette von Droste-Hülshoff zu verfügen.

Also kommt dazu! Denn: An erster Stelle stehen eure Ideen zu Text, Kunst und gesellschaftlichen Diskursen – aus eurer Perspektive.

Gemeinsam fragen wir uns: Wie öffnen wir unsere Orte allen, die Lust auf Live-Literatur haben? Wie kann ein lebendiges Forum für gemeinsames Lesen entstehen? Wie können Zuschauer:innen und Künstler*innen in eine Zusammenarbeit kommen?

In offenen Dialogen entstehen Gedanken dazu, wie involvierende Räume aussehen können. Und im nächsten Schritt werden diese auch umgesetzt.

Die Räume wollen wir im Analogen und im Digitalen eröffnen. Somit seid ihr eingeladen von jedem Ort aus teilzuhaben und mit uns die Literatur in ihren verschiedenen Formen zu feiern, mitzulesen, mitzuschreiben und mit uns eine Poetik des Publikums zu erfinden

Mitmachen könnt ihr entweder innerhalb der Jungen Burg für Personen zwischen 6 und 18 Jahren oder bei den Lesebürgerinnen* für alle ab 18 Jahren .

Mitmachen ist für alle kostenlos!