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Künstler*in

Katja Lange-Müller

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© Ute Doering

Katja Lange-Müller (*1951 in Berlin, DDR) ist Schriftstellerin.

In ihrem Romanen und Erzählungen schreibt sie häufig über gesellschaftliche Außenseiter*innen und Versager*innen. Die Eigentümlichkeit ihrer Texte liegt in ihrem lässig-lakonischen Ton, ihrem Blick für das Komische, das Groteske und der Verbindung mit dem Alltäglichen.

Nach der Schule lernte Katja Lange-Müller Schriftsetzerin und arbeitete vier Jahre in der Bild-Redaktion der Berliner Zeitung. Danach war sie als Hilfspflegerin auf geschlossenen psychiatrischen Frauenstationen tätig. Von 1979 bis 1982 studierte sie am Institut für Literatur in Leipzig, bevor sie 1984 per Ausreiseantrag nach Westberlin übersiedelte. Seitdem lebt und arbeitet sie in Berlin und in Rupperswil (Schweiz). 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter u.a. der Berliner Literaturpreis (1989) und ein Stipendium der Villa Massimo (2012/13).
Seit 2000 ist Katja Lange-Müller Mitglied der Akademie der Künste Berlin und seit 2020 der Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.
Zuletzt erschienen die Romane Drehtür (2016) und Das Problem als Katalysator (2018).