Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung


Die Gründung

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Im Herbst 2012 wurde unter der Federführung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung gegründet. Ein vorrangiges Ziel der Stiftung ist es, Burg Hülshoff in Havixbeck gemeinsam mit Haus Rüschhaus in Münster-Nienberge dauerhaft für die Öffentlichkeit zu erhalten und als Kulturorte auszubauen. Dies steht unter der Maßgabe, die mit dem Namen von Droste zu Hülshoff verbundenen kultur- und kunsthistorischen Werte zu bewahren und zu vermitteln.

An der mit 19,3 Millionen Euro Gründungskapital ausgestatteten Stiftung beteiligten sich über 20 Stif-
ter. Das mit der Stiftungsgründung verbundene Vorhaben des Ausbaus des kulturhistorisch bedeuten-
den Ortes wird von großer öffentlicher Akzeptanz und einem breiten kulturpolitischen Konsens in der
Region Westfalen-Lippe sowie auf Landes- und Bundesebene getragen. Mit den Erträgen aus dem
vorhandenen Kapitalstock können die Kosten für den Erhalt und Betrieb von Burg Hülshoff und Haus
Rüschhaus im gegenwärtigen Zustand abgedeckt werden. Für die Realisierung zukünftiger Ausbau-
stufen zu einem Droste-Kulturzentrum Burg Hülshoff | Zukunftsort Literatur müssen weitere finanzielle
Anstrengungen unternommen und neue Ressourcen erschlossen werden. Neben dem aktuell be-
schäftigten Personal, das überwiegend im Rahmen der Stiftungsgründung übernommen wurde, benö-
tigt die Stiftung für die neuen Aufgaben eine hauptamtliche Personalausstattung für die Bereiche
Künstlerische Leitung / Projektentwicklung / Kulturmanagement.

Weitere Zustiftungen für den Ausbau und die Qualifizierung von Burg Hülshoff sind unentbehrlich und
jederzeit herzlich willkommen!
stiftung


Stiftungsziele

Ziel der Stiftung ist es, die mit dem Namen „Droste zu Hülshoff“ verbundenen kultur­ und literaturhistorischen Werte zu fördern und fort­während zu vermitteln sowie Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung zu unterstützen.

Zum bisherigen Programm der Burg Hülshoff treten weitere Veranstaltungsformen, die die As­pekte Literatur, Kunst und Kultur betonen. Park und Gebäude können dabei gleichermaßen genutzt werden.
 

Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus

Der Grundstock der Stiftung besteht in einer einzigartigen Konstellation, die außerordentliches Poten-
tial birgt: Eine erstrangige Autorin der deutschen Literatur, Annette von Droste-Hülshoff, sowie zwei
bedeutende Baudenkmäler, Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus, die je eine substantielle kulturhistori-
sche Bedeutung tragen und langjährige Wohnorte der Dichterin waren.


 
Der Grundstock der Stiftung besteht in einer einzigartigen Konstellation, die außerordentliches Poten-
tial birgt: Eine erstrangige Autorin der deutschen Literatur, Annette von Droste-Hülshoff, sowie zwei
bedeutende Baudenkmäler, Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus, die je eine substantielle kulturhistori-
sche Bedeutung tragen und langjährige Wohnorte der Dichterin waren.

Der Familiensitz Burg Hülshoff wurde mitsamt Bibliothek, Kunst- und Einrichtungsgegenständen sowie
allen Ländereien von der letzten Eigentümerin, Jutta Freifrau Droste zu Hülshoff, in die Annette von
Droste zu Hülshoff-Stiftung eingebracht. Das stattliche Anwesen besteht aus einer bereits im 11.
Jahrhundert erwähnten Wasserburganlage mit Renaissance-Herrenhaus und einer Vorburg sowie
einem weitläufigen Park.

Haus Rüschhaus

Ebenso der Obhut der Stiftung anvertraut wurde der zweite westfälische Wohnsitz der Annette von
Droste, das nur fünf Kilometer von Hülshoff entfernte Haus Rüschhaus.
haus rueschhaus

Es wird von der NRW-Stiftung erworben und der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. In dem vom Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun errichteten architektonischen Kleinod, das als Mischung von Herrenhaus und Bauernhaus einen besonderen Reiz hat, schrieb Annette von Droste-Hülshoff unter anderem ihre weltbekannte Novelle „Die Judenbuche“. Beide Orte rücken durch die Stiftungsneugründung in eine engere Verbindung zueinander und damit stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.

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Weitere Informationen zur Projektplanung und den Perspektiven der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung erhalten Sie hier