Veranstaltung

Global Glitch Gardens

11. September 2019 – 19:00 Uhr

Lecture am 13. September, 21.30 Uhr

mit
virtuellestheater

11. September ab 19 Uhr
12. September ab 17 Uhr
13. September ab 11 Uhr
14. September ab 14 Uhr
15. September ab 10 Uhr

Seit mindestens zehn Jahren ist Gärtnern wieder in. Besonders in den Städten, wo sie in Zeiten auto- und wohnungsbaugerechter Planung lange verschwunden waren, haben Gärten ein Revival erlebt. Gemeinschaftsgartenprojekte florieren.

Auch Natur am Bau kommt nicht ohne aus. Der Burgpark von Hülshoff wird für fünf Tage multimedial überwuchert. Hallo an die Performancegruppe virtuellestheater und ihre Global Glitch Gardens!

Was passiert hier? Skulpturen aus Plastikmüll wachsen. Vor einem Green Screen probieren Menschen aus, wie sie in den Landschaften der Zukunft aussehen. Und in kleinen Workshops lernen alle, in ökologischen Ruinen zu leben.

Denn das Anthropozän bringt neue, bisher nicht gesehene Formen von Landschaft hervor: Plastikmüll überzieht zum Beispiel nicht nur Strände, sondern formt auch ganze Inseln mitten im Pazifischen Ozean. In den Global Glitch Gardens wird all das ins Spiel gebracht – und deshalb nicht weniger ernst genommen. Diese globalen Gärten der unvorhergesehenen Fehler fordern alle auf, sich einzubringen, wenn es darum geht, wie wir in den neuen Welten, die wir selbst geschaffen haben, überleben können.

The performance group virtuellestheater will create Global Glitch Gardens in the park. Using the plastic waste that is generated on-site, in general within the castle and especially by the festival, they will create a hybrid of media images, fantasy costumes, plastic plants and the beauty of new worlds that we are currently in the process of building.


Anbauen! wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Kunststiftung NRW. Das Projekt ist Teil des Jubiläumsprogramms 100 jahre bauhaus im westen des Ministeriums für
Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, des LWL und des LVR.
In Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster, der Münster School of Design und dem NRW KULTURsekretariat.