Veranstaltung

Ever, Rêve, Hélène Cixous

Re:Reading Droste, Care, Poetik des Publikums/Poetics of the public

04. Juli 2019 – 22:00 Uhr

Hélène Cixous ist eine Ikone der französischen feministischen Bewegung. Mit La rire de la Méduse (Das Lachen der Medusa) veröffentlichte sie 1975 ein radikales philosophisches und literarisches Manifest, das bereits alle Widersprüche und Utopien verhandelte, mit denen dann die Kämpfe um Emanzipation der folgenden Jahrzehnte konfrontiert waren.

Mit Ever, Rêve, Hélène Cixous kreiert Olivier Morel ein Roadmovie der Gedanken, in dem sich keine andere als Cixous auf dem Weg befindet. Auf dem Weg, eine feministische Legende zu werden. Sie trifft auf Gefährt*innen wie die Regisseurin Arian Mnouchkine und den Über-Philosophen Jacques Derrida. Wie er wurde Cixous in Algerien geboren, sie war Kind einer jüdisch-deutschen Mutter.

Der Film ist selbst eine poetische Reise. Er versucht, sich dem oft autoritären Duktus biografischer Dokumentarfilme zu widersetzen. Er sucht. Danach, wie künstlerisches Sprechen, philosophisches Nachdenken und aktivistisches Engagement in einem Leben zusammenfinden können, das am Ende »Hélène Cixous« heißt.

In this documentary biography, Olivier Morel portrays philosopher Hélène Cixous, who has been an icon of French feminism for more than forty years. By using a non-authoritative technique, the movie follows Cixous’ life sensitively, featuring some of her companions and her search for her family’s history: her mother being a German-Jewish woman, Cixous being born in Algeria. In the form of a poetic journey, Morel asks how artistic and philosophical work and activism flow come together in this astonishing biography.


Das Droste Festival 2019 wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Droste-Forum e.V.


In Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster.