Veranstaltung

Eröffnung: this is a woman's world

Re:Reading Droste, Care, Poetik des Publikums/Poetics of the public

03. Juli 2019 – 19:00 Uhr

mit
Dr. Hildegard Kaluza
Eva Meyer
Sharon Dodua Otoo
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger

Wir eröffnen das Droste Festival 2019 im Haus Rüschhaus – dem Ort, wo die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff ab ihrem 29. Lebensjahr lebte und schrieb – als Frau entgegen den publizistischen Konventionen ihrer Zeit. Dort, wo auch ihr »Schneckenhäuschen«, ihr Schreibzimmer, noch heute Teil des Museums ist, wollen wir an fünf Tagen ihr feministisches Erbe in vielen unterschiedlichen Formaten thematisieren.

Zur Eröffnung diskutieren in einer Talkrunde unter anderem Dr. Hildegard Kaluza (Abteilungsleiterin Kultur, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW) und Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (Vorstandsvorsitzende der Droste-Stiftung, Kulturdezernentin des LWL) über strukturelle Probleme wie auch feministisches Empowerment im Kunstbetrieb.

Anschließend folgen die Eröffnungsreden: Zuerst spricht die Autorin und Aktivistin Sharon Dodua Otoo über eigene Erfahrungen mit Marginalisierung und Ausgrenzung sowie künstlerische Reaktionen darauf. Und die Philosophin und Filmemacherin Eva Meyer folgt den sprachlichen und historischen Spuren einer weiblichen Subjektivität im Denken, Schreiben und Handeln.

We open up this year’s Droste Festival in Haus Rüschhaus, where poet Annette von Droste-Hülshoff lived and wrote since she was 29 years old. Over the course of five days, we will celebrate the feminist heritage of this strong poet who wrote against the conventions of her time, that left no space for women as artists or intellectuals. As keynote speakers we warmly welcome author and activist Sharon Dodua Otoo and philosopher and filmmaker Eva Meyer, who both tell us about their own experience of marginalization and about artistic concepts towards feminist empowerment – through thought, writing and action.


Das Droste Festival 2019 wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Droste-Forum e.V.