Die Burg Hülshoff und Annette von Droste Hülshoff

Inhalt


Sie besuchen heute Burg Hülshoff im Internet.
Wir freuen uns über Ihren Besuch.
Ein sehr großes altes Haus wie dieses heißt Burg.

Auf dieser Burg lebte vor vielen Jahren eine Familie.
Der Name dieser Familie war „Hülshoff“.
Darum heißt die Burg „Burg Hülshoff“.
Die Familie Hülshoff war sehr wichtig.
Sie taten wichtige Dinge für die Menschen auf der Burg und in Münster.

Ein besonders wichtiges Mitglied der Familie war eine Frau.
Ihr Name war Annette von Droste-Hülshoff.
Sie lebte vor langer Zeit.
Vor über 150 Jahren.
Annette schrieb viele Geschichten und Gedichte.
Die Menschen mochten Annettes Geschichten und Gedichte.
Das ist heute auch noch so.

Die Stadt Münster und die Burg Hülshoff liegen nah beisammen.
Die Entfernung beträgt 10 Kilometer.
Das dauert mit dem Fahrrad ungefähr 45 Minuten.

Burg Hülshoff ist von allen Seiten von Wasser umgeben.
Daher nennt man sie eine Wasserburg.
Rund um die Burg gibt es einen großen Park.
Diesen Park besuchen die Menschen gerne.
Sie gehen dort spazieren.

Die Familie Hülshoff lebte auf dieser Burg über 500 Jahre.
Das ist eine sehr lange Zeit.
Vor vielen Jahren wurde Annette von Droste-Hülshoff auf der Burg geboren.
Sie gehörte auch zu der Familie Hülshoff.
Sie lebte als Kind auf der Burg.

Annette schrieb Geschichten und Gedichte.
Die Menschen lesen ihre Bücher noch heute.
Sie ist bekannt in Deutschland und in der ganzen Welt.
Darum ist die Burg heute sehr wichtig.

Wo heute die Burg steht leben schon sehr lange Menschen.
Die Burg kommt schon in einem Brief vor, der fast 700 Jahre alt ist.

Die Familie Hülshoff kaufte die Burg vor 600 Jahren.
Später hat die Familie ein großes Haus gebaut.
Das Haus hat viele Verzierungen.
Es ist wunderschön anzuschauen.

Die Familie Hülshoff lebt nicht mehr auf der Burg.
Daher können heute alle Menschen die Burg besuchen.
Viele Menschen machen gerne einen Ausflug zur Burg.
In der Burg gibt es ein Museum.
Dort sieht man Dinge, die Annette von Droste-Hülshoff benutzt hat.
Sie erinnern an das Leben der Menschen von früher.

Annette von Droste-Hülshoff soll nicht vergessen werden.
Daher entsteht auf der Burg ein besonderer Ort.
Er erinnert an Annette.
Aber nicht nur an sie.

Man kann auch neue Geschichten und Gedichte von anderen Schriftstellern und Künstlern erleben.
Aus Deutschland und der ganzen Welt.
Es gibt Filme, Musik, Tanz und Theater.
Es ist immer etwas los.
Damit alles richtig läuft, haben sich Leute zusammengetan.
Sie haben die Zukunft der Burg besprochen.

Sie haben der Burg einen zusätzlichen Namen gegeben.
Sie heißt nun auch: Center for Literature.
Das ist englisch.
Auf Deutsch heißt das:
Zentrum für Literatur, also für Bücher, Texte, Gedichte und Menschen.
Der englische Name wird so ausgesprochen:
Senta fohr Liträdscher.

Viele Menschen arbeiten an diesem neuen Angebot.
Verschiedene Behörden unterstützen es gemeinsam.
Eine Behörde ist eine öffentliche Organisation.
Sie arbeitet die für die Menschen im Land.
Folgende Behörden arbeiten daran mit:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.


Worum geht es bei dem neuen Angebot?

Auf der Burg wird in Zukunft viel mehr los sein als bisher.
Gedichte und Bücher stehen im Mittelpunkt.
Und die Menschen, die Texte schreiben.
Aber nicht nur.
Man kann Filme anschauen und Tänzer bewundern.
Man kann Musik hören und Kunstwerke angucken.
Die Burg wird zum Treffpunkt von Menschen aus aller Welt.
Eine wichtige Rolle spielt das Internet.
Ganz wichtig ist das Gespräch.
Die Künstler und Wissenschaftler sollen miteinander sprechen.
Sie sollen auch mit den Besuchern sprechen.
So lernen alle von einander.

Auf der Burg sollen auch neue Bücher und Kunstwerke entstehen.
So wie früher.
Als Annette von Droste-Hülshoff auf der Burg lebte.
Sie schrieb auf der Burg auch Bücher.


Zuhören und Zuschauen: Alle sollen kommen

Man kann ein Buch zuhause und alleine lesen.
Das machen viele Menschen so.
Aber manchmal hat man auch das Bedürfnis über ein Buch zu sprechen.
Weil das Buch einen beeindruckt hat.
Oder weil man es nicht verstanden hat.
Das kommt vor.

Und viele lassen sich auch gerne etwas vorlesen.
Wie früher als Kind.
Das ist spannend.
Weil Geräusche dazu kommen.
Weil eine Stimmung entsteht.
Weil man sich das Buch besser vorstellen kann.
Musik ist auch schön dabei.

Auf der Burg steht dieses Erlebnis im Mittelpunkt.
Probieren Sie es dort einmal aus.
Werden Bücher anders, wenn wir sie laut lesen und nicht leise?

Die Welt von heute

Vor langer Zeit ist Annette von Droste-Hülshoff auf der Burg Hülshoff geboren. Sie war sehr klug.
Sie dachte über vieles nach.
Sie schrieb alles auf.
Sie beschrieb das Leben und die Welt zu ihrer Zeit.
Zu Annettes Zeiten war das Leben sehr schwer.
Die Menschen fühlten sich unsicher.
Daher lebte ihre Familie gerne auf der Burg.
Die Burg war sicher.
Sie ließen keinen Fremden hinein.

Heute ist das Leben anders als früher.
Wir leben sicher.

Früher bestimmte oft nur eine Person.
Heute entscheiden oft viele zusammen.

Früher gehörte die Burg Hülshoff nur einer Familie.
Heute ist sie offen für alle.

Unsere Welt ist aber heute nicht einfacher als früher.
Viele Dinge können uns verwirren.

Deshalb treffen sich auf der Burg viele Menschen.
Sie probieren etwas aus.
Dann sprechen sie miteinander darüber.
So bauen sie Ängste ab.

Sie bringen Menschen und Ideen zusammen.
Sie bringen die Kunst und das Leben der Leute zusammen.
Das kann mal lustig sein und mal traurig.
Aber immer ist es spannend.

Auf der Burg wird gebaut

In den nächsten 3 Jahren wird auf der Burg gebaut.
Es entstehen neue große und moderne Räume.
Dort können sich die Menschen treffen.
Es gibt dann auch Zimmer, wo man übernachten kann.

Das kostet Geld.
Das Geld kommt vom Staat.
Und der Staat hat das Geld vorher von den Bürgern bekommen.
Jeder der Geld verdient gibt davon etwas an den Staat ab.
So haben alle etwas davon.

Die Burg wird eine moderne Schule.
Es wird darin geforscht und gelehrt.
Es gibt noch viel zu entdecken.
Über die Annette, ihre Freunde und ihre Familie.
Und wie sie die Welt sahen.
Und das erzählen die Forscher dann den Besuchern.
Das ist interessant und unterhaltsam.

Junge Menschen

Jeder Mensch braucht Freunde.
Jeder braucht Unterstützung.
Nur so kommt man weiter.
Die neuen Bewohner auf Burg Hülshoff begeistern auch andere Menschen.
Vor allem junge Leute.
Sie haben Studenten in Köln gefragt.
Köln ist eine große Stadt.
Sie ist ca. 150 Kilometer entfernt.

Die jungen Leute aus Köln kommen gerne auf die Burg Hülshoff.
Auf der Burg fühlen sie sich frei.
Sie schreiben Bücher, Gedichte, Theaterstücke und Geschichten.
Das hat auch Annette auf der Burg gemacht.
Sie entwickeln gemeinsame Ideen.
Sie denken sich interessante Sachen aus.
Sie lesen auch vor.
Sie sprechen mit den Besuchern.

Neue Pläne in der alten Burg

In der Nähe der Burg Hülshoff steht ein Haus.
Darin hat auch Annette gewohnt.
Es heißt Rüsch•Haus.

Auf der Burg Hülshoff und beim Rüsch•Haus finden die vielen neuen Veranstaltungen statt.
Zum Beispiel: Es wird vorgelesen.
Es wird Theater gespielt.
Die Besucher können selber etwas ausprobieren.
Das ist sehr spannend.

Das neue Zentrum auf Burg Hülshoff arbeitet über die Burg hinaus.
Es arbeitet mit anderen Orten und Menschen zusammen.
Zum Beispiel mit einem Museum.
Oder einem Theater.
Abwechslung ist wichtig.

Das neue Zentrum auf Burg Hülshoff schafft etwas Neues.
Es macht Bücher, Gedichte und Texte lebendig.
Mit unterschiedlichen Angeboten.
Das gibt es so in Deutschland noch nicht.
Das ist für viele Menschen ungewohnt.
Aber es macht Spaß.

Annette und wir

Annette von Droste-Hülshoff lebte vor über 150 Jahren.
Sie war an vielem interessiert.
Sie hat Fragen gestellt.
Diese Fragen beschäftigen uns heute genauso.

Zum Beispiel folgende Fragen:

Gibt es Unterschiede zwischen einer Stadt und einem Dorf?
Verändert Reisen die Menschen?
Ändert sich die Natur?
Oder bleibt die Natur immer gleich?
An was glaube ich?
Wer kümmert sich um mich?

Sie stellte noch sehr viele andere interessante Fragen.

Die Menschen auf Schloss Hülshoff lieben Anette.
Sie mögen ihre klugen und schön geschriebenen Worte.
Sie sind ihr nahe.

Aber Sie wollen auch Abstand halten.
Wie in einer guten Freundschaft.
Da muss man auch mal Abstand halten.
Und Respekt zeigen.
Dann entdeckt man den anderen immer wieder neu.

Was wir auf der Burg machen wollen

Auf der Burg Hülshoff gibt es viel zu entdecken.
Jeder ist herzlich eingeladen.

Wir wollen nachdenken über das, was jetzt passiert.
Und wir wollen nachdenken über das, was in der Zukunft passiert.
Zukunft ist das, was später passiert.

Wir wollen Worte finden für unsere Gedanken.
Alte Worte und neue Worte.

Wo findet das alles statt?

Die Veranstaltungen gibt es an zwei Orten.
Der eine Ort ist die Burg Hülshoff mit dem Park.
Hier ist Annette von Droste-Hülshoff geboren.
In dem großen Haus lebte Annette bis zu ihrem 29. Geburtstag.

Der andere Ort ist das Rüsch•Haus.
Das Rüsch•Haus ist kleiner als die Burg.
Hier lebte Annette ab ihrem 29. Lebensjahr.
Das Rüsch•Haus ist nicht weit entfernt.
Aber auch nicht nebenan.
Die Entfernung beträgt ungefähr 5 Kilometer.

Annette von Droste Hülshoff hat erst in der Burg Hülshoff gelebt.
Später ist sie ausgezogen.
Sie hat dann im Rüsch•Haus gelebt.
Das liegt einige Kilometer entfernt.
Dort hat sie sehr viel geschrieben.
Auch ihr wichtigstes Buch ist hier entstanden.
Es heißt „Die Judenbuche“.
Dieses Buch ist auf der ganzen Welt bekannt.

Das Haus ist sehr klein.
Ein berühmter Baumeister hat es vor vielen hundert Jahren gebaut.
Der Baumeister hieß: Johann Conrad Schlaun.
Das Rüsch•Haus gehört nun auch zu der Stiftung.

Die Veranstaltungen finden auch an anderen Orten statt.
Die Orte können ganz anders sein als die Burg und das Haus.
Aber sie passen zu den Veranstaltungen.
Das macht die Sache spannend.

Zimmer und Geschichten

Die Burg und das Rüsch•Haus haben viele Zimmer.
Alle Zimmer haben eine eigene Geschichte.
Die Zimmer haben viel gesehen und erlebt.
Menschen gingen ein und aus.
Sie lebten dort und sie starben dort.
Sie haben Dinge hinterlassen.
Manche kann man sehen.
Wie zum Beispiel die Tapeten und die Möbel.
Aber sie haben uns auch Nachrichten hinterlassen.
Diese kann man entdecken.
Man muss sie aber suchen.

Zusammenarbeit mit anderen Schulen

Das neue Zentrum hat viele Freunde.
Mit den Freunden arbeiten wir gerne zusammen.
Besonders gute Freunde der Burg leben in Köln.
Das ist eine große Stadt.
Wenn man von der Burg dem Auto dorthin fährt dauert es 2 Stunden.

Die Freunde gehen dort auf eine Schule.
Es ist eine besondere Schule.
Dort lernt man viel über Kunst.
Bücher schreiben ist auch eine Kunst.
Diese Kunst kann man lernen.

Die Menschen, die diese Schule besuchen, heißen nicht Schüler.
Sie heißen Studenten.
Weil sie schon etwas älter sind.
Sie sind zwischen 20 und 30 Jahre alt.

Sie interessieren sich besonders für Bücher und Gedichte.
Sie wollen lernen wie man Bücher schreibt.
Wie man seine Ideen aufschreibt.
So wie Annette von Droste-Hülshoff.
Deshalb kommen sie auf die Burg Hülshoff.

Hier können sie viel lernen.
Und ihre Texte anderen Menschen vorlesen.
Sie hören dann was die anderen Menschen über ihre Texte denken.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert diese Zusammen•Arbeit.
Das ist das Bundesland, in dem die Burg Hülshoff und die Stadt Köln liegen.
Ein Bundesland ist ein Teil von Deutschland.

Wer möchte mehr wissen?

Das neue Zentrum auf der Burg hat Angebote für alle Menschen.
Wichtig ist immer die Möglichkeit miteinander zu sprechen.
Viele Gedanken möchte man mit anderen Menschen teilen.
Man möchte darüber reden.

Im Mittelpunkt des Gedanken•Austauschs stehen Bücher, Gedichte und Texte. Alle Menschen sollen daran Freude haben.
Nicht nur die Fach•Leute.

Mann kann zum Beispiel einen Menschen persönlich treffen der Bücher schreibt.
Man kann ihn Fragen fragen.
Oder er liest aus seinem Buch vor.
Nur für einen selbst!
So entsteht eine persönliche Beziehung.

Ohne Scheu kann man so etwas machen.
Man kann auch eine Theater•Probe besuchen.
Und mit den Schauspielern sprechen.
Und viele Dinge mehr.
So ist man ganz nah dabei.
Und schaut nicht nur zu.

Muss ich dafür etwas bezahlen?
Nein!
Das kostet kein Geld.
Der Besuch ist kosten•los.

Wo kann man sich anmelden?
Man kann über das Internet eine Email schreiben an: lesebuergerinnen[at]burg-huelshoff.de.
Oder einfach anrufen.
Die Telefonnummer ist: 0251 591 6350.
Dort melden sich nette Leute.
Die kann man alles fragen.

Und woher kommt das Geld?

Für so eine große Idee braucht man natürlich Geld.
Die Menschen auf der Burg arbeiten ja.
Menschen die arbeiten müssen Geld verdienen.
Aber woher kommt das Geld?

Das Geld kommt von einer Stiftung.
Stiftung ist ein Fach•Wort für eine Art Verein.

Die Menschen in der Stiftung geben das Geld für einen guten Zweck aus.
Der Zweck kommt vielen Menschen zugute.

Und nur dafür.
Für nichts anderes.
Das wird auch streng geprüft.
Damit alles seine Ordnung hat.

Auf Burg Hülshoff und im Rüsch•Haus gibt es drei gute Zwecke:

  1. Zweck
    Viele Menschen sollen sich noch lange an Annette von Droste Hülshoff erinnern.
    Sie lebte auf der Burg Hülshoff und im Rüsch•Haus.
    Vor mehr als 150 Jahren.
    Sie schrieb Bücher und Gedichte.
    Und sie war ein toller Mensch.

  2. Zweck
    Die Gebäude sollen erhalten werden.
    Burg Hülshoff und das Rüsch•Haus sind sehr alte Häuser.
    In alten Häusern geht oft etwas kaputt.
    Das muss dann repariert werden.
    Dafür ist das Geld auch gedacht.
    Und neue Zimmer sollen hinzukommen.
    Damit man hier auch wohnen und arbeiten kann.

  3. Zweck
    Der dritte Zweck ist der wichtigste.
    Weil er sich an uns alle richtet.
    Die Burg wird ein Ort für Bücher und Gedichte.
    Ein Ort für Texte und Sprache.
    Ein Ort für Musik, Tanz und Film.

Ein Ort für Menschen die gerne schreiben.
Ein Ort für Menschen die gerne lesen.
Die gerne zuhören und zugucken.
Damit die sich treffen können.
Junge und alte Menschen.

Ein Ort für alle die etwas Neues erleben wollen.
Die etwas lernen wollen.
Für alle die neugierig sind.
Und wir sind doch alle ziemlich neugierig, oder?

So kommt das Geld vielen Menschen zugute.
Die Stiftung gibt ihr Geld gut aus.

Die Stiftung hat viel Geld gesammelt.
Fast 20 Millionen Euro.
So viel Geld kann keiner alleine aufbringen.
Deshalb haben sich mehr als 20 Menschen und Organisationen zusammen•getan.
Organisation ist ein Fach•Wort für eine Gruppe von Leuten.

Die Stiftung passt auf das Geld gut auf.
Die Stiftung vermehrt das Geld.
Damit kann sie auch in Zukunft alles bezahlen.
Zukunft ist die Zeit, die noch kommt.

Die Menschen haben die Stiftung zu Ehren von Annette so genannt:
Annette von Droste-Hülshoff Stiftung.

Was es noch gibt

Es gibt auch ein Café und ein Museum auf Burg Hülshoff und ein Museum im Rüsch•Haus.
In einem Café kann man Kuchen essen und Kaffee trinken.
Oder eine Limonade trinken.
In einem Museum kann man alte Sachen sehen.
Aber auch moderne Medien.
Medien ist ein Fach•Wort für elektronische Sachen.
Wie zum Beispiel Fernseher, Internet und Telefon.

Viele Menschen gehen gerne in ein Café und ein Museum.
Sie bezahlen ihren Kaffee, Kuchen und den Besuch im Museum.
Dieses Geld bekommt die Stiftung.
Mit dem Geld unterstützt die Stiftung wieder die Burg Hülshoff und das Rüsch•Haus.

Die letzte Verwandte von Annette

Eine von den vielen Menschen wollen wir sehr gerne nennen.
Sie hieß Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff.
Sie war die letzte Verwandte von Annette von Droste zu Hülshoff.
Verwandte sind die Leute aus der Familie.
Sie ist sehr alt geworden.
Vor wenigen Jahren ist sie leider gestorben.

Vor ihrem Tod hat sie ein Testament geschrieben.
Testament ist ein Fach•Wort.
Ein Testament ist eine Art Brief.
Darin steht was mit seinen Sachen passiert, wenn man mal stirbt.

Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff hat alle ihre Sachen der Stiftung geschenkt.
Und das war sehr viel.
Es war zum Beispiel die ganze Burg Hülshoff.
Und der Park.
Und alles was sich darin befand.
Zum Beispiel viele alte Möbel, Bücher und Bilder.
Dafür sind wir ihr sehr dankbar.
So kann alles zusammenbleiben.