Park- und Gartenanlage

 
Die weiträumigen Anlagen des Parks mit Winter- und Sommerboskett, Liegewiese, Wildgehege, Garteninsel und einem kleinen Teehaus im Wald, laden zum Spaziergang, zur Erholung und Entspannung ein. Wenn im Frühjahr die Tulpen und Narzissen und im Sommer zahlreiche Rosen, Rhododendren und Azaleen blühen, wird man von einer Atmosphäre umfangen, die einst auch Annette von Droste-Hülshoff zur Erzählungen und Gedichten inspirierte.

In der heutigen Form geht die Anlage auf Annette von Droste zu Hülshoffs Vater zurück, der den Park als Landschaftsgarten gestalten ließ. Doch bereits Heinrich Johann I. hatte zu Beginn des 18. Jahrhunderts am nördlichen Teichufer vier Kastanien pflanzen lassen, die immer wieder durch neue ersetzt wurden. Ihm verdankt Hülshoff auch die Eichenallee, die von Nordwesten auf die Lindenallee zuführt. Unter seinem Sohn Ernst Constantin wurden der südliche Teil des Sommerbosketts und die Vorgänger der Kastanienallee gepflanzt, die von Norden auf den Hausteich zuführt. Der Pavillon im nördlichen Teil des Sommerbosketts, das sogenannte Teehäuschen, war ein Geschenk eines Großonkels Annettes.
 
Gartenanlage Burg Hülshoff