Keine Sorge/Don’t Care

Ein Labor, eine mobile Aktion und ein Festival zur Kunst der Fürsorge.

Das Wörterbuch der Fürsorge/Woordenboek der Zorg ist Teil eines großen Schwerpunkts des Center for Literature für 2020: Keine Sorge/Don’t Care.

Wer kümmert sich lokal und global um wen? Wie können wir ein gutes Leben für möglichst viele erreichen? Und: Wer sorgt dafür? Solche Fragen wirft das Center for Literature mit vielen Partner*innen aus Kunst und dem Fürsorge-Bereich über ein Jahr auf.

In Form eines gemeinsamen CARELabors mit dem Frauen*Kollektiv gibt es Screenings und Diskussionen.

Literatinnen bringen ihre Texte in CAREMobilenin Einrichtungen für Seniorinnenund Menschen mit Behinderung – als künstlerische Fürsorge.

Robert Montgomery, der britische Künstler, verbindet mit poetischen Plakaten Stadt und Land.

Die Künstler*innen der Performancegruppe virtuellestheater (die Care Bears des deutschen Theaters) arbeiten mit jungen
Menschen zu der Frage, wie sich der Mensch um Natur kümmert – und wie Natur sich um uns.

Und Ende August 2020 feiert das CfL auf Burg Hülshoff ein Festival. Mit fünf performativen Literaturprojekten, mit einem Symposium zur Fürsorge im Kunstbetrieb – und mit einem großen Chor, der das Wörterbuch der Fürsorge als Partitur aufführt.

Who cares for whom on a local level and on a global level? How can we achieve a good life for as many people as possible? And: who takes care of this? Under the title Keine Sorge/Don’t Care, the CfL is posing these questions together with numerous partners from the art scene as well as the care industry. This results in a temporary CARE laboratory with film screenings, a CARE mobile with literary texts, a poetic poster campaign, a school project examining care and nature as well as a big festival.

Credit

Keine Sorge/Don’t Care ist ein Projekt von Burg Hülshoff – Center for Literature, gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Programm »Regionale Kulturpolitik«.