Künstler*in

Maria Cecilia Barbetta

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(c) Marcus Höhn

María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren. Nach dem Besuch einer deutsch-argentinischen Schule absolvierte sie eine vierjährige Lehrerausbildung für Deutsch als Fremdsprache. Deutsch unterrichtete sie, bis sie im Oktober 1996 mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin kam. Nach Abschluss ihrer Promotion an der FU Berlin war Barbetta an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder fünf Jahre als Lehrbeauftragte engagiert. Dort lehrte sie Spanisch und Literatur auf Spanisch.

Darüber hinaus war sie drei Jahre als wissenschaftliche Volontärin beim ehemaligen Museumspädagogischen Dienst Berlin (heute Kulturprojekte Berlin) im Bereich Kunstausstellungen tätig. Im Sommer 2005 begann Barbetta zu schreiben. Ihr erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« erschien 2008 beim S. Fischer Verlag und wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. »Nachtleuchten« (S. Fischer, 2018), ihr zweiter Roman, wurde mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. María Cecilia Barbetta schreibt auf Deutsch.