Künstler*in

Lina Atfah

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1989 in Salamiyah, hat in Damaskus Arabische Literatur studiert. Sie hat für verschiedene Zeitungen und Kulturmagazine geschrieben und einen Gedichtband mit dem Titel „Am Rande der Rettung“ veröffentlicht. Als Autorin, die sich von Beginn an mit sozialen und politischen Fragen auseinandergesetzt hat, geriet Lina Atfah immer mehr in Konflikt mit dem Assad-Regime. Im Jahr 2017 nahm sie an einem Übersetzungs-Workshop in Edenkoben teil, bei dem sechs syrische Autorinnen für eine Woche mit sechs deutschen Autornnen zusammen arbeiteten. 2018 wurden die übersetzten Texte in der Anthologie „Deine Angst – dein Paradies“ veröffentlicht. Nach einer Nominierung von Nino Haratischwili erhielt sie 2017 den Kleinen Hertha Koenig Preis. Seit 2014 lebt Atfah in Wanne-Eickel.

Seit 2017 schreibt sie für Weiterschreiben Projekt, ein online Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Im März 2019 erschien ihr erstes Buch in Deutschland, eine zweisprachige Arabisch/Deutsch Gedichtband von Pendragon Verlag mit dem Titel "Das Buch von der fehlenden Ankunft" und mit Nachwort von Nino Haratischwili.